Vor dem Hintergrund von Globalisierungsängsten haben Wettbewerb und Wirtschaftswachstum einen schweren Stand. Zusammen mit sieben Sachverständigen aus Ökonomie und Ordnungspolitik legt Avenir Suisse deshalb ein leicht lesbares Büchlein vor, das die gängigen wirtschaftspolitischen Mythen an der Realität misst. Gleichzeitig vermittelt es die wichtigsten Grundsätze und Zusammenhänge einer liberalen Wirtschaftspolitik in Zeiten der Globalisierung.
Wenn Reformvorschläge als «neoliberale Machenschaften» verunglimpft werden, ist dies ein Zeichen für eine emotional aufgeladene mediale Auseinandersetzung. Um diese Debatte zu versachlichen, haben Kurt Schiltknecht und Jürg de Spindler ein Buch herausgegeben, das die gängigsten wirtschaftspolitischen Mythen auf ihren Realitätsgehalt überprüft. Auf der Basis ökonomischen Wissens werden irreführende Darstellungen wie die «zerstörerische Globalisierung», der «ruinöse Steuerwettbewerb» oder der «kaputtgesparte Staat» widerlegt. Angebliche Heilmittel wie generelle Lohnerhöhungen und Umverteilungsprogramme werden mit Blick auf ihre Konsequenzen infrage gestellt und der immer wieder bemühte Modellcharakter der «nordischen Staaten» wird genauer ausgeleuchtet. Auf anschauliche und leicht lesbare Weise werden Grundsätze, Zusammenhänge und historische Errungenschaften einer Wirtschaftspolitik vermittelt, die sich an den Prinzipien der freien Marktwirtschaft orientiert.
Das Buch von Avenir Suisse unter dem Titel «Wirtschaftspolitische Mythen – Argumente zur Versachlichung der Debatte», erscheint im NZZ-Verlag, herausgegeben von Kurt Schiltknecht und Jürg de Spindler, entstanden unter Mitwirkung von Ernst Baltensperger (Universtität Bern), Silvio Borner (Universität Basel), Reiner Eichenberger (Universität Fribourg), Konrad Hummler (Wegelin & Co.), Beat Kappeler (NZZ am Sonntag), Robert Nef (Liberales Institut), Thomas Straubhaar (Hamburger Weltwirtschaftsinstitut HWWI).
Publikation: «Wirtschaftpolitische Mythen: Argumente zur Versachlichung der Debatte» Verlag NZZ, 130 Seiten, CHF 18.- / € 12.- Ab Dienstag, 17. Oktober 2006, im Buchhandel erhältlich.
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