Immer wieder wird in Wissenschaft und Öffentlichkeit diskutiert, ob der schweizerische Föderalismus zentralen wirtschaftspolitischen Zielen wie Wohlstand, Wachstum oder gesunden Staatsfinanzen heute noch genügt. Mit der jüngsten Veröffentlichung will Avenir Suisse einen Beitrag zu dieser meist kontrovers geführten Debatte liefern.
Die Schweiz ist das dezentralisierteste und zugleich kleinräumigste Land der Welt - unser föderalistisches System ist in höchstem Masse fragmentiert. Die heutige gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität konzentriert sich dagegen auf wenige, weitgehend urbane Grossregionen. Dieser Widerspruch löst grundsätzliche Fragen aus: von der adäquaten Verteilung der Kompetenzen zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden über den Effekt der föderalistischen Strukturen auf das Wirtschaftswachstum und die Staatsquote bis hin zum Ausmass der Umverteilung zur Verminderung von regionalen Disparitäten.
Avenir Suisse hat die Auswirkungen der Fragmentierung insbesondere auf die Entwicklung der metropolitanen Regionen ausführlich untersucht und definiert die Eckpfeiler für ein föderalistisches Reformprogramm für die Schweiz. Die Studie von BAK Basel Economics stützt sich einerseits auf quantitative Schätzungen und statistische Quervergleiche zwischen Kantonen (und funktionalen Regionen), anderseits auf die Resultate einer Vielzahl von polit-ökonomischen Analysen. Grosses Gewicht liegt auf internationalen Vergleichen.
>>Buchbestellung beim NZZ Buchverlag
|