| Version française |
Avenir Aktuell Spezial zum Thema Personenfreizügigkeit |
 |
Mit dem anfangs Februar anstehenden Referendum über die Fortführung und Ausdehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU kommt eine emotional aufgeladene Vorlage vors Volk. Mit einer vierseitigen Sonderausgabe von «Avenir aktuell» trägt Avenir Suisse in der üblichen faktenbasierten Form Argumente zur Debatte bei. Insbesondere wird darin die Bedeutung ausländischer und insbesondere aus der EU stammender Beschäftigter für die wirtschaftliche Entwicklung über alle Branchen hinweg hervorgehoben. Diese Arbeitsmigranten weisen in zunehmendem Masse ein hohes Qualifikationsniveau auf und füllen damit nicht zuletzt Lücken an der hoch spezialisierten, im weltweiten Wettbewerb stehenden Werkbank. |
|
 |
 |
 |
Ebenso belegt das Bulletin, dass die Schweiz in diversen Bereichen ein reges Austauschverhältnis mit der EU pflegt. Gerade die Personenfreizügigkeit wird auch von Schweizer Bürgern rege genutzt.
Im weiteren zeigt sich mit Blick auf die Migrationsströme innerhalb der EU, dass gerade die Länder einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebten, welche der Zuwanderung aus den neuen EU-Ländern offen gegenüber standen. Darüber hinaus deuten die demografische Entwicklung sowie die steigenden Löhne für Facharbeiter darauf hin, dass in Rumänien und Bulgarien der Auswanderungsdruck abnehmen wird.
Daher erscheinen die neu geschürten Überfremdungsängste verfehlt. Vielmehr gefährden sie einen der wichtigsten Grundpfeiler einer raschen wirtschaftlichen Erholung im Nachgang des momentanen konjunkturellen Abschwungs.
Die Informationsbroschüre ist in deutsch, französisch und italienisch erschienen und kann von der Homepage heruntergeladen oder direkt bei Avenir Suisse bezogen werden.
|
|
 |
|